Tarifvertrag über die ausbildung im baugewerbe

Es gab Streit, insbesondere bei Zertifizierungsanträgen, darüber, ob Mitarbeiter in den Bau fallen oder nicht. Eine Politik, die Bau- und Nichtbauarbeiten miteinander verbindet, könnte solche Streitigkeiten wohl vermeiden. Vermutlich wären auch die Aufgaben des Vorstandsbeamten einfacher. Die Kammer vermutet jedoch, dass alternative Argumente die Lücke bald füllen würden. Solche Streitigkeiten sind unvermeidbar, solange die Zertifizierung davon abhängt, ob die Bewerbergewerkschaft einen bestimmten Prozentsatz an Unterstützung hat. Angesichts dieser vorläufigen Schlussfolgerung werden sich die nächsten beiden Teile dieses Berichts getrennt mit Baueinheiten und Nichtbaueinheiten befassen. Auch hier meinen wir die Bauwirtschaft im Sinne der Satzung und dann die anderen Arten von Arbeiten, die von Bauhandwerkern geleistet werden. Das Arbeitsamt prüft seine Politik in Bezug auf Bau- und baubezogene Verhandlungseinheiten. Unser Ziel ist es, Richtlinien für geeignete Verhandlungseinheiten festzulegen und sie in einem überarbeiteten Informationsbulletin #11 zu veröffentlichen. Dies bedeutet, dass die Kammer zwei gemeinsamen Antragstellern durchaus eine Einheit gewähren könnte, die sie einer einzigen antragstellenden Gewerkschaft nicht gewähren würde, wenn die Tatsache des gemeinsamen Antrags den Nachweis erbringen würde, dass die beiden Gewerke bei der Verwaltung eines Tarifvertrags zusammenarbeiten könnten. Ein gemeinsamer Antrag könnte dabei den Wünschen der Handwerker nach der Gewerkschaftsvertretung Rechnung tragen. Unter diesen Umständen könnte die Kammer eine gemeinsame Anwendung zwischen zwei Berufen als bevorzugte Lösung betrachten als zwei Anwendungen, eine für eine Handwerkseinheit und eine andere für eine “Wrap-around”- oder “Tag-End”-Einheit, die aus allen anderen Mitarbeitern besteht. In diesem Bericht zur Diskussion werden wir die Begriffe Bau und Nicht-Bauarbeiten verwenden.

Was wir mit diesen Begriffen meinen, ist: Der Einsatz von Arbeitsvermittlern ist in der Branche sehr unterschiedlich. Bei der Prüfung eines Zertifizierungsantrags würde der Board prüfen, wie die Kunden des Brokers in der Regel Mitarbeiter bequirieren und bereitstellen. In Abschnitt 174 Absatz 2 des Kodex wird eindeutig davon ausgesehen, dass Arbeitgeber im Rahmen des landesweiten Registrierungssystems nur an den Umfang der freiwilligen Anerkennung oder Zertifizierung für einen bestimmten Ort gebunden sind. So kann ein Auftragnehmer mit Niederlassungen in Edmonton und Calgary in einer City und nicht in der anderen zertifiziert werden. Infolgedessen kann der Registrierungsvertrag den Arbeitgeber für die eine Hälfte der Provinz binden, nicht aber für die andere. Es sei darauf hingewiesen, dass die Streiktätigkeit in diesem Sektor im Laufe des Jahres 2012 dramatisch zugenommen hat; insgesamt waren es 19, gegenüber vier im Jahr 2011 (CY1211039I, CY1202039I). Nach Ansicht der Branchengewerkschaften war dies auf die Unnachgiebigkeit der Arbeitgeber bei der Erneuerung des branchenweiten Tarifvertrags zurückzuführen. Vor der vorliegenden Vereinbarung hatte der Verband der Bauunternehmerverbände Zyperns (OSEOK) alle drei bisherigen Vermittlungsvorschläge des Ministeriums für Arbeit und Sozialversicherung (MLSI) abgelehnt, die von den Gewerkschaften angenommen worden waren. Für Bauverhandlungen gibt das Gesetz die Möglichkeit der Registrierung. Die meisten Arbeitgeber im Baugewerbe haben diese Option in Anspruch genommen. Infolgedessen folgen die meisten Bauverhandlungen dem Muster, das in den Registrierungsbestimmungen des Kodex festgelegt ist.